LpB-Rheinland-Pfalz

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Themenschwerpunkt

"Frauen verändern die Welt"

Nach den Schwerpunktthemen "1968" und "Konsum" im Jahr 2018 wird ab Januar 2019 das Thema "Frauen verändern die Welt" für ein halbes Jahr Schwerpunktthema bei der LpB sein.

Am 19. Januar  1919 konnten Frauen in Deutschland erstmals wählen und sich zur Wahl stellen.  Die Landeszentrale nimmt dieses 100-jährige Jubiläum zum Anlass, von Januar bis Juni das Thema Frauen verändern die Welt zum Schwerpunkt zu machen und in diversen Veranstaltungen unterschiedliche Bereiche und Aspekte aufzugreifen, die die Situation von Frauen in der Gesellschaft thematisieren. Dabei kommen vielfältige Formate zum Einsatz –Lesungen, Bankette, Theateraufführungen, Vorträge, Diskussionen, Workshops. Wir möchten Sie und Euch anregen, sich mit den verschiedenen Themen, aus denen sich der Schwerpunkt zusammensetzt, auseinanderzusetzen. Nun haben Sie die Wahl! Wir wünschen viele spannende Erkenntnisse und interessante Veranstaltungen.

Alle Veranstaltungen im Überblick

Donnerstag, 24.01.2019, 18.30 Uhr, Worms, "Das Wormser"
Frauenpolitischer Abend: Sind Frauen demokratischer? Ein feministisches Streitgespräch                                

Am 9. November 1919 wurden in Worms erstmalig vier Frauen in das Kommunalparlament gewählt. Der Abend bietet Anlass, das Engagement von politisch aktiven Frauen zu würdigen und über die ersten Wormser Stadträtinnen zu informieren. Angesichts noch bestehender Herausforderungen wird es außerdem ein moderiertes Streitgespräch mit der Frage „Sind Frauen demokratischer?“ geben.
 

Sonntag, 27.01.2019, 13.00 – 17.30 Uhr, Gedenkstätte SS-Sonderlager/KZ Hinzert
Gedenkfeier anlässlich der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz

Im Rahmen der Gedenkfeier wird die preisgekrönte Dokumentation „Verbrechen Liebe“ gezeigt.Thomas Muggenthaler, Journalist des Bayrischen Fernsehens, geht in seinem Film dem Schicksal deutscher Frauen nach, die wegen der damals verbotenen Liebe zu einem polnischen Zwangsarbeiter in das KZ Ravensbrück verschleppt worden waren. Auch dem Leidensweg der polnischen Zwangsarbeiter, die zumeist hingerichtet wurden, ist er gefolgt.   

Montag, 11.02.2019, 10.00 – 16.00Uhr, Gedenkstätte SS-Sonderlager/KZ Hinzert
Fortbildung: Das Frauenstraflager Flussbach. Ein (fast) vergessenes Lager

In den knapp zwei Jahren seiner Existenz von 1942 bis 1944 waren mindestens 1885 Frauen im Frauenstraflager Flussbach (nahe Wittlich) inhaftiert.  

Dienstag , 12.02.2019, 18.30 Uhr, Mainz, Synagogenzentrum
Drei Außergewöhnliche Frauen: Rosa Luxemburg, Hannah Arendt und Simone Weil

Autorin Simone Frieling liest aus ihrem Buch Rebellinnen; das die Lebenswege von drei sensiblen, selbstbewussten und temperamentvollen Frauen beleuchtet: Luxemburg, die politische Revolutionärin aus Polen,  Arendt, die scharfsinnige Theoretikerin und Weil, die religiöse Sozialistin. Halbheiten kannten die drei  nicht, immer ging es ihnen ums Ganze. Diese Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede analysiert die Autorin.


Donnerstag, 21.02.2019, 19.00 Uhr, Mainz, Landeszentrale für politische Bildung RLP
Frauen in die Parlamente? Das Beispiel Ruanda

Bei der Frage, wie viele Frauen im Nationalparlament sitzen, führt Ruanda die Weltrangliste mit 61,3 Prozent Frauenanteil an Platz eins an. Doch es bleibt die Frage, wie sich die auf die gesellschaftliche Realität und der Alltag auswirkt. Nach einem kurzen Input von Yamara Monika Wessling werden Studentinnen aus Ruanda und Deutschland, die eng mit dem ostafrikanischen Land verbunden sind, über diese Frage sprechen.


Samstag, 23.02.2019, 9.30 Uhr – 17.30 Uhr, Mainz, LpB, Landeszentrale für politische Bildung RLP
Zivilcouragetraining für Frauen

Manche Menschen trauen sich nicht, aktiv zu werden und schauen zur Seite, wenn andere beschimpft, beleidigt oder geschlagen werden. Oder sie wissen nicht, was zu tun ist, wenn sie selbst betroffen sind. Dieses Training richtet sich speziell an Frauen und soll ihnen die Möglichkeit geben, Handlungsoptionen kennenzulernen, um in Konflikt- oder Gewaltsituationen deeskalierend einzugreifen, ohne sich selbst zu gefährden.

Freitag, 08.03.2019, 16 Uhr, Gedenkstätte KZ Osthofen
Die Rolle der Frauen im KZ Osthofen

Anlässlich des Themenschwerpunktes „Frauen“ und des Weltfrauentages hat die Gedenkstätte KZ Osthofen eine neue Schwerpunktführung zum Thema "Die Rolle der Frauen im KZ Osthofen" entwickelt.
 

Montag, 11.03.2019, Mainz, Palatin Kino
Film „Die göttliche Ordnung“

Es ist gerade einmal 50 Jahre her, da herrscht in der Schweiz noch die „göttliche Ordnung“. Im Zug der 68er wird aber auch dort das Frauenwahlrecht eingeführt. Nora, eine junge Mutter und Hausfrau (Marie Neuenberger) gerät in den Strudel der Ereignisse in der Schweizer Provinz.

Die göttliche Ordnung. Spielfilm (Schweiz) von 2017, 96 min. FSK6


Mittwoch, 13.03.2019, 19.00 Uhr, Koblenz, Stadtbibliothek im Forum Mittelrhein
Femmage an Hedwig Dohm - Szenische Lesung, Kabarett und Interview

Seit 100 Jahren können Frauen in Deutschland wählen - und gewählt werden! Generationen von Frauen haben dafür gekämpft. Eine der Pionierinnen und zugleich eine wunderbar witzige und innovative Autorin war Hedwig Dohm (1831-1919). Bereits 1873 forderte sie die völlige rechtliche, soziale und ökonomische Gleichberechtigung von Frauen und Männern. Bis heute haben ihre Texte nichts von ihrer Frische und Aktualität verloren. Anmeldung: VHS Koblenz, Kursnummer: 1.0201

Donnerstag, 14.03.2019 20.00 Uhr, Trier, TUFA (Tuchfabrik)
Femmage an Hedwig Dohm - Szenische Lesung, Kabarett und Interview

Seit 100 Jahren können Frauen in Deutschland wählen - und gewählt werden! Generationen von Frauen haben dafür gekämpft. Eine der Pionierinnen und zugleich eine wunderbar witzige und innovative Autorin war Hedwig Dohm (1831-1919). Bereits 1873 forderte sie die völlige rechtliche, soziale und ökonomische Gleichberechtigung von Frauen und Männern.


Freitag,  15.03.2019, 19.00 Uhr, Speyer, Historischer Ratssaal
Femmage an Hedwig Dohm - Szenische Lesung, Kabarett und Interview

Seit 100 Jahren können Frauen in Deutschland wählen - und gewählt werden! Generationen von Frauen haben dafür gekämpft. Eine der Pionierinnen und zugleich eine wunderbar witzige und innovative Autorin war Hedwig Dohm (1831-1919). Bereits 1873 forderte sie die völlige rechtliche, soziale und ökonomische Gleichberechtigung von Frauen und Männern.


Samstag u. Sonntag, 16.-17.03.2019, 10:00 Uhr, Bildungszentrum Kirkel
100 Jahre Frauenwahlrecht - Feminismus, Frauenbewegung und Gewerkschaften

Für Sie/dich/uns ist es selbstverständlich zu entscheiden, erwerbstätig zu sein, selbst über Vermögen und Einkommen zu verfügen, in politischen Vereinen mitzumachen, für politische Ämter zu kandidieren und wählen zu dürfen. Das war nicht immer so: Für Frauen vor 150 Jahren war dies alles unmöglich.


Donnerstag, 28.03.2019, 18.30 Uhr, Ludwigshafen,  Stadtarchiv
Ein Vortrag mit Prof. Dr. Sylvia Schraut: "Angekommen in der Demokratie? Die Frauenbewegung und das errungene Wahlrecht in der Weimarer Republik"

Noch im Oktober 1918 hatte der Bund Deutscher Frauenvereine auf Durchhalteparolen gesetzt, reagierte aber dann rasch auf die Umwälzungen der Republik und die Proklamation des Frauenwahlrechts. Dies brachte indes nicht die erhoffte Teilhabe an Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Es musste weiter sowohl im eigenen Lager um neu zu formulierende Ziele in der Demokratie, als auch gegen Ausschlussstrategien auf allen Ebenen gerungen werden.

Donnerstag, 11.04.2019, 18.30 Uhr, Mainz, Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz
Vortrag: Bedeutung von Weiblichkeit (und Männlichkeit) in der Justiz

Der Rechts- und Politikwissenschaftler blickt auf Justizgeschichte unter dem Aspekt der  Rollenzuschreibungen. Er zieht eine Linie von den Diskussionen vor 100 Jahren, um die Zulassung von Frauen zu Juristenberufen bis zu heutigen ‚Warnungen‘ vor der ‚Verweiblichung‘ der Justiz, ob der steigenden Zahl an Richterinnen und Staatsanwältinnen und zeigt, wie beschworene „männliche Härte“ der Rechtsprechung auch zu ihrer Brutalisierung beigetragen hat.


Mittwoch, 17.04.2019, 18.30 Uhr, Mainz, Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz
Vortrag: Frauen und Hochschule

Ab 1919 konnten sich die ersten Frauen an deutschen Hochschulen habilitieren und auf Professuren bewerben. Entgegen der Widerstände gegen die weibliche Konkurrenz nahm die Zahl studierender und lehrender Frauen zu. Trotz eines stetig wachsenden Anteils von Studentinnen sind Frauen bis heute in deutschen Hochschulen unterrepräsentiert. Der Vortrag wird die Grundzüge der historischen Entwicklung bis heute darstellen.

Freitag u. Samstag, 26.-27.04.2019, 16.00 Uhr, Mainz, Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz
Argumentationstraining gegen Stammtischparolen  für Frauen

Angesichts aktueller politischer Krisen und gesellschaftlicher Herausforderungen begegnen uns immer wieder Vorurteile und Stammtischparolen. Doch Faktenwissen allein reicht nicht aus, um andere in Gesprächen zu überzeugen. Besonders Frauen haben es oft schwer, sich Aufmerksamkeit und Gehör zu verschaffen, weshalb sich dieses Training speziell an sie richtet.

Sonntag, 05.05.2019, 11.00 Uhr, Neustadt, Roxy- Kino
Film "Die göttliche Ordnung" und Podium "Frauen beteiligen sich, mischen sich ein"

Das Damenkollektiv präsentiert "Kino + Talk" im Roxy-Kino in Neustadt/Weinstraße.Gezeigt wird der Schweizer Film: "Die göttliche Ordnung". Frauen auf dem Dorf begehren auf, treten - auch gegen Widerstände - beharrlich für ihr Wahlrecht ein. Der anschließende Talk" fragt nach: "Einmischen - Aufmischen - Mitmischen. Wie geht Veränderung?!" Auf dem Podium: Politikerinnen unterschiedlichen Alters.
 

Donnerstag, 09.05.2019, 18.00 Uhr, Mainz, Frauenzentrum
Workshop für Frauen: Aktiv gegen digitale Gewalt 

Digitale Gewalt ist ein Sammelbegriff für verschiedene Formen geschlechtsspezifischer Gewalt. Gemeint sind Gewalthandlungen, die sich technischer Hilfsmittel und digitaler Medien bedienen und Gewalt, die im digitalen Raum stattfindet. Nach einem Überblick über Formen digitaler Gewalt (etwa Cybermobbing oder bildbasierte sexualisierte Gewalt...), werden anhand von Beispielen Handlungs- und Interventionsmöglichkeiten vorgestellt.


Mittwoch, 15.05.2019, 18.00 Uhr, Neustadt an der Weinstraße, Hambacher Schloss
Frauenbankett

Eine nähere Beschreibung folgt in Kürze

Montag, 20.05.2019, 10.00 – 16.30 Uhr, Gedenkstätte SS-Sonderlager/KZ Hinzert
Fortbildung: Täterinnen

Lange Zeit tradierte sich das Bild der vermeintlich „unpolitischen“ Rolle der Frau im Nationalsozialismus. Erst später begann man verstärkt, Frauen auch als Täterinnen zu sehen. Wie lassen sich Einzelbiographien von Täterinnen nachvollziehen – wie kann man sie erklären? Was bewegte diese Frauen zu ihrem Handeln? Wo finden sich auch in der nahen Umgebung Beispiele weiblicher Täterschaft? Auf der Basis von Archivquellen und unterstützt von aktueller Forschungen widmet sich die LehrerInnen-Fortbildung diesen Fragen.

Mittwoch, 22.05.2019, 18.30 Uhr, Mainz, Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz
Rabbinerin Esther Jonas-Märtin spricht über Frauen im Judentum

Es gibt wohl kaum ein anderes Thema im Judentum um das sich so viele verschiedene Auffassungen, sogar Mythen und oft Vorurteile ranken. Gespeist einerseits aus einem biblisch-fundiertem religiös-traditionellen Bild der Rolle der Frau, andererseits aus den Vorstellungen und Werten der jeweligen Mehrheitsgesellschaften. Gemeinsam werden wir versuchen, den Mythen ihre Wirkmächtigkeit zu nehmen und uns den ganz realen jüdischen Frauentümern des 20. und 21. Jahrhundert anzunähern.

Freitag, 24.05.2019, 19.30 Uhr, Zweibrücken, Festhalle
Chawwerusch Theater : „Kleine Frau – was nun?“

Der Erste Weltkrieg ist vorbei, der Kaiser muss abdanken und Luise ihre pfälzische Heimat verlassen. Die junge Frau verschlägt es nach Berlin. Sie gerät zwischen die Fronten politischer Auseinandersetzungen und lernt, ihren Kopf selbst zu gebrauchen.

Sonntag, 26.05.2019, 11:00 Uhr, Edenkoben, Künstlerhaus
Drei Außergewöhnliche Frauen: Rosa Luxemburg, Hannah Arendt und Simone Weil

Autorin Simone Frieling liest aus ihrem Buch Rebellinnen; das die Lebenswege von drei sensiblen, selbstbewussten und temperamentvollen Frauen beleuchtet: Luxemburg, die politische Revolutionärin aus Polen,  Arendt, die scharfsinnige Theoretikerin und Weil, die religiöse Sozialistin. Halbheiten kannten die drei  nicht, immer ging es ihnen ums Ganze. Diese Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede analysiert die Autorin.

Mittwoch, 29.05.2019, 18.30 Uhr, Mainz, Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz
Imamin und Islamwissenschaftlerin Rabeya Müller spricht über Frauen im Islam

Rabeya Müller Islamwissenschaftlerin, muslimische Theologin und Religionspädagogin aus Köln gibt Einblicke in die soziale Rolle der Frau im Islam und über feministische Perspektiven auf den Islam bzw. Interpretationsmöglichkeiten des Koran. Weiterhin berichtet sie über ihre Erfahrungen als Imamin.

Donnerstag, 06.06.2019, 18:00 Uhr, Gedenkstätte Osthofen
Diskriminierung lesbischer Mütter in Rheinland-Pfalz

Dr. Kirsten Plötz: Frauen = Ehefrauen? Was weibliche Eigenständigkeit und lesbische Liebe verhinderte. Auch wenn Sexualität unter Frauen in der frühen Bundesrepublik nicht direkt strafbar war, erschwerten Justiz, Arbeitsmarkt, öffentliches Schweigen und generell die mächtige Norm der lebenslang verheirateten Frau die lesbische Liebe sehr. Ein ausdrückliches Verbot war nicht nötig, um Frauen davon abzuhalten, einander zu lieben. Von den Faktoren, die lesbische Liebe verhinderten, handelt der Vortrag."


Freitag, 07.06.2019, 10.00 Uhr, Mainz, Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz
Feminismus und Popkultur

Unterhaltungsmedien – Soap Operas, Krimis, Abenteuerromane, … – begleiten viele Menschen durch ihr alltägliches Leben. Politische Fragen und Einstellungen sind nicht das Erste, was den meisten dabei einfällt. Und doch sind sie da – bei den Zuschauer*innen und Leser*innen selber und in den Medien, die sie rezipieren. Der Vortrag von Anne-Sophie Tramer behandelt das Verhältnis zwischen populären Medien und feministischen Einstellungen im Alltag junger Frauen.


Donnerstag , 13.06.2019, 18.30 Uhr, Mainz, Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz
Die Rolle des Internets bei globalen feministischen Bewegungen - Schwerpunkt Südamerika

In Südamerika hat sich ein Novo feminismo entwickelt, der mit modernen Mitteln z.B. mit Hashtags (#PrimeiroAssedio, #NiUnaMenos) die alten Kämpfe, etwa um reproduktive Rechte, weiterführt. Die Rolle des Internets bei der Organisation von Frauenbewegungen wird insbesondere vor dem Hintergrund der Wahlsiege dezidiert autoritärer, antifeministischer Präsidenten in Lateinamerika betrachtet.

Monatlich sortiert:

   

Januar ↓

Donnerstag, 24.01.2019, 18.30 Uhr, Worms, "Das Wormser"
Frauenpolitischer Abend: Sind Frauen demokratischer? Ein feministisches Streitgespräch                                

Am 9. November 1919 wurden in Worms erstmalig vier Frauen in das Kommunalparlament gewählt. Der Abend bietet Anlass, das Engagement von politisch aktiven Frauen zu würdigen und über die ersten Wormser Stadträtinnen zu informieren. Angesichts noch bestehender Herausforderungen wird es außerdem ein moderiertes Streitgespräch mit der Frage „Sind Frauen demokratischer?“ geben.
 

Sonntag, 27.01.2019, 13.00 – 17.30 Uhr, Gedenkstätte SS-Sonderlager/KZ Hinzert
Gedenkfeier anlässlich der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz

Im Rahmen der Gedenkfeier wird die preisgekrönte Dokumentation „Verbrechen Liebe“ gezeigt.Thomas Muggenthaler, Journalist des Bayrischen Fernsehens, geht in seinem Film dem Schicksal deutscher Frauen nach, die wegen der damals verbotenen Liebe zu einem polnischen Zwangsarbeiter in das KZ Ravensbrück verschleppt worden waren. Auch dem Leidensweg der polnischen Zwangsarbeiter, die zumeist hingerichtet wurden, ist er gefolgt.   

Februar ↓

Montag, 11.02.2019, 10.00 – 16.00Uhr, Gedenkstätte SS-Sonderlager/KZ Hinzert
Fortbildung: Das Frauenstraflager Flussbach. Ein (fast) vergessenes Lager

In den knapp zwei Jahren seiner Existenz von 1942 bis 1944 waren mindestens 1885 Frauen im Frauenstraflager Flussbach (nahe Wittlich) inhaftiert.  

Dienstag , 12.02.2019, 18.30 Uhr, Mainz, Synagogenzentrum
Drei Außergewöhnliche Frauen: Rosa Luxemburg, Hannah Arendt und Simone Weil

Autorin Simone Frieling liest aus ihrem Buch Rebellinnen; das die Lebenswege von drei sensiblen, selbstbewussten und temperamentvollen Frauen beleuchtet: Luxemburg, die politische Revolutionärin aus Polen,  Arendt, die scharfsinnige Theoretikerin und Weil, die religiöse Sozialistin. Halbheiten kannten die drei  nicht, immer ging es ihnen ums Ganze. Diese Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede analysiert die Autorin.


Donnerstag, 21.02.2019, 19.00 Uhr, Mainz, Landeszentrale für politische Bildung RLP
Frauen in die Parlamente? Das Beispiel Ruanda

Bei der Frage, wie viele Frauen im Nationalparlament sitzen, führt Ruanda die Weltrangliste mit 61,3 Prozent Frauenanteil an Platz eins an. Doch es bleibt die Frage, wie sich die auf die gesellschaftliche Realität und der Alltag auswirkt. Nach einem kurzen Input von Yamara Monika Wessling werden Studentinnen aus Ruanda und Deutschland, die eng mit dem ostafrikanischen Land verbunden sind, über diese Frage sprechen.


Samstag, 23.02.2019, 9.30 Uhr – 17.30 Uhr, Mainz, LpB, Landeszentrale für politische Bildung RLP
Zivilcouragetraining für Frauen

Manche Menschen trauen sich nicht, aktiv zu werden und schauen zur Seite, wenn andere beschimpft, beleidigt oder geschlagen werden. Oder sie wissen nicht, was zu tun ist, wenn sie selbst betroffen sind. Dieses Training richtet sich speziell an Frauen und soll ihnen die Möglichkeit geben, Handlungsoptionen kennenzulernen, um in Konflikt- oder Gewaltsituationen deeskalierend einzugreifen, ohne sich selbst zu gefährden.

März ↓

Freitag, 08.03.2019, 16 Uhr, Gedenkstätte KZ Osthofen
Die Rolle der Frauen im KZ Osthofen

Anlässlich des Themenschwerpunktes „Frauen“ und des Weltfrauentages hat die Gedenkstätte KZ Osthofen eine neue Schwerpunktführung zum Thema "Die Rolle der Frauen im KZ Osthofen" entwickelt.
 

Montag, 11.03.2019, Mainz, Palatin Kino
Film „Die göttliche Ordnung“

Es ist gerade einmal 50 Jahre her, da herrscht in der Schweiz noch die „göttliche Ordnung“. Im Zug der 68er wird aber auch dort das Frauenwahlrecht eingeführt. Nora, eine junge Mutter und Hausfrau (Marie Neuenberger) gerät in den Strudel der Ereignisse in der Schweizer Provinz.

Die göttliche Ordnung. Spielfilm (Schweiz) von 2017, 96 min. FSK6

Mittwoch, 13.03.2019, 19.00 Uhr, Koblenz, Stadtbibliothek im Forum Mittelrhein
Femmage an Hedwig Dohm - Szenische Lesung, Kabarett und Interview

Seit 100 Jahren können Frauen in Deutschland wählen - und gewählt werden! Generationen von Frauen haben dafür gekämpft. Eine der Pionierinnen und zugleich eine wunderbar witzige und innovative Autorin war Hedwig Dohm (1831-1919). Bereits 1873 forderte sie die völlige rechtliche, soziale und ökonomische Gleichberechtigung von Frauen und Männern. Bis heute haben ihre Texte nichts von ihrer Frische und Aktualität verloren. Anmeldung: VHS Koblenz, Kursnummer: 1.0201

Donnerstag, 14.03.2019 20.00 Uhr, Trier, TUFA (Tuchfabrik)
Femmage an Hedwig Dohm - Szenische Lesung, Kabarett und Interview

Seit 100 Jahren können Frauen in Deutschland wählen - und gewählt werden! Generationen von Frauen haben dafür gekämpft. Eine der Pionierinnen und zugleich eine wunderbar witzige und innovative Autorin war Hedwig Dohm (1831-1919). Bereits 1873 forderte sie die völlige rechtliche, soziale und ökonomische Gleichberechtigung von Frauen und Männern.


Freitag,  15.03.2019, 19.00 Uhr, Speyer, Historischer Ratssaal
Femmage an Hedwig Dohm - Szenische Lesung, Kabarett und Interview

Seit 100 Jahren können Frauen in Deutschland wählen - und gewählt werden! Generationen von Frauen haben dafür gekämpft. Eine der Pionierinnen und zugleich eine wunderbar witzige und innovative Autorin war Hedwig Dohm (1831-1919). Bereits 1873 forderte sie die völlige rechtliche, soziale und ökonomische Gleichberechtigung von Frauen und Männern.


Samstag u. Sonntag, 16.-17.03.2019, 10:00 Uhr, Bildungszentrum Kirkel
100 Jahre Frauenwahlrecht - Feminismus, Frauenbewegung und Gewerkschaften

Für Sie/dich/uns ist es selbstverständlich zu entscheiden, erwerbstätig zu sein, selbst über Vermögen und Einkommen zu verfügen, in politischen Vereinen mitzumachen, für politische Ämter zu kandidieren und wählen zu dürfen. Das war nicht immer so: Für Frauen vor 150 Jahren war dies alles unmöglich.


Donnerstag, 28.03.2019, 18.30 Uhr, Ludwigshafen,  Stadtarchiv
Ein Vortrag mit Prof. Dr. Sylvia Schraut: "Angekommen in der Demokratie? Die Frauenbewegung und das errungene Wahlrecht in der Weimarer Republik"

Noch im Oktober 1918 hatte der Bund Deutscher Frauenvereine auf Durchhalteparolen gesetzt, reagierte aber dann rasch auf die Umwälzungen der Republik und die Proklamation des Frauenwahlrechts. Dies brachte indes nicht die erhoffte Teilhabe an Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Es musste weiter sowohl im eigenen Lager um neu zu formulierende Ziele in der Demokratie, als auch gegen Ausschlussstrategien auf allen Ebenen gerungen werden.

April ↓

Donnerstag, 11.04.2019, 18.30 Uhr, Mainz, Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz
Vortrag: Bedeutung von Weiblichkeit (und Männlichkeit) in der Justiz

Der Rechts- und Politikwissenschaftler blickt auf Justizgeschichte unter dem Aspekt der  Rollenzuschreibungen. Er zieht eine Linie von den Diskussionen vor 100 Jahren, um die Zulassung von Frauen zu Juristenberufen bis zu heutigen ‚Warnungen‘ vor der ‚Verweiblichung‘ der Justiz, ob der steigenden Zahl an Richterinnen und Staatsanwältinnen und zeigt, wie beschworene „männliche Härte“ der Rechtsprechung auch zu ihrer Brutalisierung beigetragen hat.


Mittwoch, 17.04.2019, 18.30 Uhr, Mainz, Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz
Vortrag: Frauen und Hochschule

Ab 1919 konnten sich die ersten Frauen an deutschen Hochschulen habilitieren und auf Professuren bewerben. Entgegen der Widerstände gegen die weibliche Konkurrenz nahm die Zahl studierender und lehrender Frauen zu. Trotz eines stetig wachsenden Anteils von Studentinnen sind Frauen bis heute in deutschen Hochschulen unterrepräsentiert. Der Vortrag wird die Grundzüge der historischen Entwicklung bis heute darstellen.

Freitag u. Samstag, 26.-27.04.2019, 16.00 Uhr, Mainz, Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz
Argumentationstraining gegen Stammtischparolen  für Frauen

Angesichts aktueller politischer Krisen und gesellschaftlicher Herausforderungen begegnen uns immer wieder Vorurteile und Stammtischparolen. Doch Faktenwissen allein reicht nicht aus, um andere in Gesprächen zu überzeugen. Besonders Frauen haben es oft schwer, sich Aufmerksamkeit und Gehör zu verschaffen, weshalb sich dieses Training speziell an sie richtet.

Mai ↓

Sonntag, 05.05.2019, 11.00 Uhr, Neustadt, Roxy- Kino
Film "Die göttliche Ordnung" und Podium "Frauen beteiligen sich, mischen sich ein"

Das Damenkollektiv präsentiert "Kino + Talk" im Roxy-Kino in Neustadt/Weinstraße.Gezeigt wird der Schweizer Film: "Die göttliche Ordnung". Frauen auf dem Dorf begehren auf, treten - auch gegen Widerstände - beharrlich für ihr Wahlrecht ein. Der anschließende Talk" fragt nach: "Einmischen - Aufmischen - Mitmischen. Wie geht Veränderung?!" Auf dem Podium: Politikerinnen unterschiedlichen Alters.
 

Donnerstag, 09.05.2019, 18.00 Uhr, Mainz, Frauenzentrum
Workshop für Frauen: Aktiv gegen digitale Gewalt 

Digitale Gewalt ist ein Sammelbegriff für verschiedene Formen geschlechtsspezifischer Gewalt. Gemeint sind Gewalthandlungen, die sich technischer Hilfsmittel und digitaler Medien bedienen und Gewalt, die im digitalen Raum stattfindet. Nach einem Überblick über Formen digitaler Gewalt (etwa Cybermobbing oder bildbasierte sexualisierte Gewalt...), werden anhand von Beispielen Handlungs- und Interventionsmöglichkeiten vorgestellt.


Mittwoch, 15.05.2019, 18.00 Uhr, Neustadt an der Weinstraße, Hambacher Schloss
Frauenbankett

Eine nähere Beschreibung folgt in Kürze

Montag, 20.05.2019, 10.00 – 16.30 Uhr, Gedenkstätte SS-Sonderlager/KZ Hinzert
Fortbildung: Täterinnen

Lange Zeit tradierte sich das Bild der vermeintlich „unpolitischen“ Rolle der Frau im Nationalsozialismus. Erst später begann man verstärkt, Frauen auch als Täterinnen zu sehen. Wie lassen sich Einzelbiographien von Täterinnen nachvollziehen – wie kann man sie erklären? Was bewegte diese Frauen zu ihrem Handeln? Wo finden sich auch in der nahen Umgebung Beispiele weiblicher Täterschaft? Auf der Basis von Archivquellen und unterstützt von aktueller Forschungen widmet sich die LehrerInnen-Fortbildung diesen Fragen.


Mittwoch, 22.05.2019, 18.30 Uhr, Mainz, Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz
Rabbinerin Esther Jonas-Märtin spricht über Frauen im Judentum

Es gibt wohl kaum ein anderes Thema im Judentum um das sich so viele verschiedene Auffassungen, sogar Mythen und oft Vorurteile ranken. Gespeist einerseits aus einem biblisch-fundiertem religiös-traditionellen Bild der Rolle der Frau, andererseits aus den Vorstellungen und Werten der jeweligen Mehrheitsgesellschaften. Gemeinsam werden wir versuchen, den Mythen ihre Wirkmächtigkeit zu nehmen und uns den ganz realen jüdischen Frauentümern des 20. und 21. Jahrhundert anzunähern.


Freitag, 24.05.2019, 19.30 Uhr, Zweibrücken, Festhalle
Chawwerusch Theater : „Kleine Frau – was nun?“

Der Erste Weltkrieg ist vorbei, der Kaiser muss abdanken und Luise ihre pfälzische Heimat verlassen. Die junge Frau verschlägt es nach Berlin. Sie gerät zwischen die Fronten politischer Auseinandersetzungen und lernt, ihren Kopf selbst zu gebrauchen.

Sonntag, 26.05.2019, 11.00 Uhr, Edenkoben, Künstlerhaus
Drei Außergewöhnliche Frauen: Rosa Luxemburg, Hannah Arendt und Simone Weil

Autorin Simone Frieling liest aus ihrem Buch Rebellinnen; das die Lebenswege von drei sensiblen, selbstbewussten und temperamentvollen Frauen beleuchtet: Luxemburg, die politische Revolutionärin aus Polen,  Arendt, die scharfsinnige Theoretikerin und Weil, die religiöse Sozialistin. Halbheiten kannten die drei  nicht, immer ging es ihnen ums Ganze. Diese Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede analysiert die Autorin.

Mittwoch, 29.05.2019, 18.30 Uhr, Mainz, Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz
Imamin und Islamwissenschaftlerin Rabeya Müller spricht über Frauen im Islam

Rabeya Müller Islamwissenschaftlerin, muslimische Theologin und Religionspädagogin aus Köln gibt Einblicke in die soziale Rolle der Frau im Islam und über feministische Perspektiven auf den Islam bzw. Interpretationsmöglichkeiten des Koran. Weiterhin berichtet sie über ihre Erfahrungen als Imamin.

Juni ↓

Donnerstag, 06.06.2019, 18:00 Uhr, Gedenkstätte Osthofen
Diskriminierung lesbischer Mütter in Rheinland-Pfalz

Dr. Kirsten Plötz: Frauen = Ehefrauen? Was weibliche Eigenständigkeit und lesbische Liebe verhinderte. Auch wenn Sexualität unter Frauen in der frühen Bundesrepublik nicht direkt strafbar war, erschwerten Justiz, Arbeitsmarkt, öffentliches Schweigen und generell die mächtige Norm der lebenslang verheirateten Frau die lesbische Liebe sehr. Ein ausdrückliches Verbot war nicht nötig, um Frauen davon abzuhalten, einander zu lieben. Von den Faktoren, die lesbische Liebe verhinderten, handelt der Vortrag."

Freitag, 07.06.2019, 19.00 Uhr, Mainz, Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz
Feminismus und Popkultur

Unterhaltungsmedien – Soap Operas, Krimis, Abenteuerromane, … – begleiten viele Menschen durch ihr alltägliches Leben. Politische Fragen und Einstellungen sind nicht das Erste, was den meisten dabei einfällt. Und doch sind sie da – bei den Zuschauer*innen und Leser*innen selber und in den Medien, die sie rezipieren. Der Vortrag von Anne-Sophie Tramer behandelt das Verhältnis zwischen populären Medien und feministischen Einstellungen im Alltag junger Frauen.

Donnerstag , 13.06.2019, 18.30 Uhr, Mainz, Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz
Die Rolle des Internets bei globalen feministischen Bewegungen - Schwerpunkt Südamerika

In Südamerika hat sich ein Novo feminismo entwickelt, der mit modernen Mitteln z.B. mit Hashtags (#PrimeiroAssedio, #NiUnaMenos) die alten Kämpfe, etwa um reproduktive Rechte, weiterführt. Die Rolle des Internets bei der Organisation von Frauenbewegungen wird insbesondere vor dem Hintergrund der Wahlsiege dezidiert autoritärer, antifeministischer Präsidenten in Lateinamerika betrachtet.

Ansprechpartnerin

Marianne Rohde

E-Mail:

marianne.rohde(at)politische-bildung-rlp.de

06131 - 16 29 82

Ansprechpartnerin

Anne Waninger

E-Mail: anne.waninger(at)politische-bildung-rlp.de

06131 - 16 29 75