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Rheinwiesenlager im Netz: Infos statt rechter Propaganda

Echte Informationen über die Rheinwiesenlager setzt die LpB ab sofort der rechten Propaganda im Internet entgegen. Alles Wissenswerte rund um die Kriegsgefangenenlager der Alliierten, in denen nach dem 2. Weltkrieg zwischen ... 

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Deutschland und Israel - seit 50 Jahren eine spannende Beziehung

Am 12. Mai jährt sich die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Israel und Deutschland zum 50. Mal. An der Uni in Mainz werden daher an vier Tagen mehr als 20 Wissenschaftler sowie Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft aus Deutschland, Israel und den USA das komplexe deutsch-israelische Verhältnis der letzten 50 Jahre analysieren. Zu den Vorträgen und Podiumsdiskussionen der englischsprachigen Konferenz lädt die Universität mit der Studienstelle Israel und der Arbeitsgemeinschaft Israel von Montag,  27. April, bis Samstag, 30. April ein. Unterstützt wird sie dabei unter anderem von der Landeszentrale für politische Bildung.

Die Auftaktveranstaltung mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer ist am Montag, 27. April, 18 Uhr, im Plenum des Landtages. Die eigentliche Konferenz findet von Dienstag bis  Donnerstag jeweils ab 9 Uhr in der Johannes Gutenberg Universität (Alte Mensa) statt. Nur die Veranstaltung „The German-Israeli Relations as mirrored in Arts and Culture“ ist am Dienstag, 28. April um 19.30 Uhr im Staatstheater vorgesehen. Unter den Teilnehmenden während der vier Tage sind neben dem israelischen Botschafter Yakov Hadas-Handelsmann auch ZDF-Chefredakteur Peter Frey sowie die ­ehemalige Botschafter Rudolf Dressler und Shimon Stein.

Studie der Bertelsmannstiftung

Das Verhältnis zwischen Deutschland und Israel wurde schon vor einigen Monaten von der Bertelsmannstiftung thematisiert. Die Studie „Deutschland und Israel heute. Verbindende Vergangenheit, trennende Gegenwart“ zeigte vor allem eins: Die deutsch-israelischen Beziehungen sind bis heute von der Vergangenheit um den Holocaust geprägt. Während die Israelis den Deutschen eine besondere Verantwortung für das jüdische Volk zusprechen, verorten die deutschen ihre Verantwortung eher auf einer abstrakten Ebene, die sich in der Unterstützung für individuelle Menschenrechte und  liberal-demokratische Grundsätze äußert. Und: Während etwa 55 Prozent der Deutschen einen Schlussstrich unter die Vergangenheit ziehen wollen, sind es nur 23 Prozent der Israelis.

Kulturprogramm, Ausstellung, Bildungsreise

Im Jubiläumsjahr gibt es zudem noch weitere Programmpunkte zum Thema. So bietet die Stadt Mainz als Partnerstadt von Haifa ein großes Kulturprogramm an. Weiterhin läuft bis 8. Mai im Foyer des Landtages Rheinland-Pfalz die Ausstellung Schau mich an - Begegnungen in Israel. Und im Oktober bietet die Landeszentrale eine Bildungsreise nach Israel und Palästina an. Eine Liste mit bei der LpB erhältlichen Publikationen zum Thema gibt es hier. 

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