Nachhaltigkeit
Nachhaltige Politik verlangt nach aufeinander abgestimmten Inhalten, nach neuen Konzepten. Das Ziel ist Wohlstand, der der Gesellschaft gut tut (welfare) – dafür müssen gesellschaftliche Entwicklungen Berücksichtigung finden.
Es gilt Herausforderungen frühzeitig zu erkennen und zu beeinflussen. Nachhaltigkeit im besten Sinne ist dabei nicht nur ökologisch, sondern fordert sofort auch Verantwortung(sbewusstsein) für die soziale Dimension.
Deutlich wird, dass Themen wie Klimawandel, Globalisierung und demographischer Wandel Verzahnungen aufweisen, die bei der Suche nach Lösungen und Konzepten jeweils von Bedeutung sind. Zudem ist die wirtschaftliche Entwicklung zu berücksichtigen.
Besonders gewichtig für die Zukunft ist die Zusammenarbeit im Bereich Energie. Hier bestehen große und noch längst nicht ausgeschöpfte Möglichkeiten. Gerade die Nutzung von Ressourcen wird in Zeiten von Klimawandel und Globalisierung noch bedeutsamer.
Die Europäische Union hat das Ziel einer nachhaltigen Entwicklung in zahlreiche politische Strategien aufgenommen. Sie hat sich insbesondere zum internationalen Vorreiter bei der Bekämpfung des Klimawandels gemacht. In ihrer Strategie für nachhaltige Entwicklung fordert die Europäische Kommission alle Regierungen, Unternehmen, Nicht-Regierungsorganisationen sowie Bürgerinnen und Bürger auf, neue und bessere Wege zu einer nachhaltigeren Lebensweise zu suchen und die sich bietenden Chancen zu nutzen.
Die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen haben die UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" als eine weltweite Bildungsinitiative für die Jahre 2005 bis 2014 ausgerufen und sich damit verpflichtet, den Gedanken der nachhaltigen Entwicklung in ihren Bildungssystemen zu verankern.
Wichtig ist es, neue und bessere Wege zu einer nachhaltigen Lebensweise zu gehen. Unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit behandelt die LpB daher Themen wie Klimawandel, Globalisierung und demographischer Wandel - nicht zuletzt mit Blick auf die individuelle Verantwortung.

