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Extremismus

Unsere Gesellschaft ist heutzutage immer stärker durch Einwanderung und eine dadurch stetig wachsende ethnische, kulturelle und religiöse Vielfalt geprägt. Das stellt eine gesellschaftliche, wirtschaftliche und kulturelle Bereicherung dar, ist aber auf der anderen Seite auch häufig Anlass für Spannungen und Konflikte.

Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus gehören heutzutage zur Normalität fast aller westlichen Demokratien. Kein Staat ist immun gegen die inhärenten Bedrohungen, die vom Extremismus für die Demokratie ausgehen. Dabei gibt es verschiedene Ausprägungen mit unterschiedlichen ideologischen Elementen und Zielsetzungen.

Seit der Wiedervereinigung Deutschlands 1989 rückt der Rechtsradikalismus immer stärker in den Vordergrund. Stetig gibt es gewalttätige Übergriffe auf ausländische Mitbürger und sozial Schwächere. Das Internet bietet einen fast geschützten Raum für neonazistische Gruppen und Interessierte, die wie oft fälschlich vermutet, nicht nur aus arbeitslosen, schlagenden Skinheads aus den neuen Bundesländern bestehen. Eine besonders auf Jugendliche ausgerichtete neonazistische Internet- und Musikszene stellt eine besondere Herausforderung an Eltern, Pädagogen und die ganze Gesellschaft dar. Rechtsradikales Gedankengut findet sich in allen Teilen Deutschlands und in allen Schichten.

Um diesem entgegen zu wirken, arbeitet die Landeszentrale für politische Bildung mit vielen Kooperationspartnern bereits seit 1989 kontinuierlich an den Themenbereichen Fremdenfeindlichkeit, Gewalt, Rassismus und Rechtsextremismus. Im Mittelpunkt steht dabei die Stärkung von Toleranz, Zivilcourage und Demokratie und die Information über Hintergründe und Ziele der rechtsextremistischen Bestrebungen.

Links: 

 
Historischer Stich: Menschen mit Fahnen beim Hambacher Fest

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