Startseite    Kontakt/Impressum    Sitemap    Downloads    Newsletterabo    Suche:
    Wir sind auf Facebook  LpB auf Facebook

Dr. Dieter Schiffmann

ist in Frankenthal (Pfalz) 1948 geboren, ist verheiratet und Vater von drei erwachsenen Söhnen.

Zur beruflichen Biographie: Studium der Geschichte, Politikwissenschaft und Geographie an der Universität Mannheim, Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Nach dem Grundwehrdienst ab 1973 als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig am Seminar für Alte Geschichte und dann am Lehrstuhl für Zeitgeschichte und Politische Wissenschaft an der Universität Mannheim. Nach der Promotion über die soziale Lage und das politische Verhalten der Arbeiterschaft der BASF im Ersten Weltkrieg und in der Weimarer Republik („Von der Revolution zum Neunstundentag. Arbeit und Konflikt bei BASF 1918-1924, Frankfurt/New York 1983) wissenschaftlicher Angestellter am DFG-Projekt „Geschichte der deutschen Gewerkschaften“ am Institut für Sozialwissenschaften an der Universität Mannheim. Neben der wissenschaftlichen Arbeit seit den 1970er Jahren Dozententätigkeit an der Volkshochschule und im gewerkschaftlichen Bildungsbereich. Gegenwärtig: Lehrauftrag für Politische Wissenschaft und Zeitgeschichte am Historischen Seminar der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und am Institut für Politikwissenschaft der Universität Koblenz-Landau (Landau).

Zur politischen Biographie: 1987 erstmals in den rheinland-pfälzischen Landtag gewählt, dort von 1991-1995 Vorsitzender des Ausschusses für Europafragen und von 1994 bis zum Ausscheiden aus dem Landtag am 31.1.2005 stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion. In seinen beiden politischen Schwerpunkten Europa- und Medienpolitik von 1998 bis 2006 Mitglied im Rundfunkrat des SWR und von 1998 bis 2005 stellvertretendes Mitglied im Ausschuss der Regionen der Europäischen Union. Darüber hinaus besonderes Engagement für die Parlamentsreform, die Reform der rheinland-pfälzischen Landesverfassung und Fragen der Bioethik und die Aktivitäten des Landtags aus Anlass des jährlichen Holocaust-Gedenktages.

Zum Engagement für die politische Bildung: Seit 1991 Mitglied im Kuratorium der Landeszentrale für politische Bildung und darüber hinaus Mitglied der Kommission des Landtags für die Geschichte des Landes Rheinland-Pfalz und Mitglied der Jury für die Vergabe des Pfalzpreises für pfälzische Geschichte und Volkskunde. Bis 2006 war er Mitglied und stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrates des Instituts für Europäische Geschichte in Mainz.

Zu Werten und Zielen: Die Grundlagen und Ziele seines Engagements auch in der politischen Bildung sieht Dieter Schiffmann zusammengefasst in Artikel I-2 des neuen EU-Verfassungsvertrags: „Achtung der Menschenwürde, Freiheit, Demokratie, Gleichheit, Rechtsstaatlichkeit und die Wahrung der Menschenwürde“ in einer Gesellschaft, „die sich durch Pluralismus, Toleranz, Gerechtigkeit, Solidarität und Nichtdiskriminierung auszeichnet“. Er fühlt sich dem verpflichtet, was der Jeremy Rifkin ideal als „europäischen Traum“ beschrieben hat: „Gemeinschaftsbeziehungen über individuelle Autonomie, kulturelle Vielfalt über Assimilation, Lebensqualität über die Anhäufung von Reichtum, nachhaltige Entwicklung über unbegrenztes materielles Wachstum, spielerische Entfaltung über ständige Plackerei, universelle Menschenrechte und die Rechte der Natur über die Eigentumsrechte und globale Zusammenarbeit über einseitige Machtausübung“ zu stellen.

 
Fassade des Hambacher Schlosses